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Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital…

Vor kurzem habe ich in den Suchmaschinen-Titan „Google“ folgendes eingegeben: „Mitarbeiter sind“.

Danach habe ich nicht auf Suchen geklickt, sondern habe mir die automatischen Such-Ergänzungsvorschläge von Google angeschaut.

Das Ergebnis ist erstaunlich. Hier drei der ersten erstaunlichen Textergänzungsvorschläge der Suchmaschine:

“Mitarbeiter sind…”

  • „… das wichtigste Kapital“
  • „… käuflich ihre Motivation nicht“
  • „… das wertvollste Gut“

Verwundert Sie das?

Führende Firmen wissen jedenfalls wie wichtig Ihre Mitarbeiter sind.

Das sieht man sowohl an dem Aufwand der betrieben wird um wirklich gute Mitarbeiter einzustellen als auch um diese Mitarbeiter zu halten.

Das ist kein Geheimnis, es ist seit Jahzehnten bekannt und dennoch wird es häufig übersehen.

Robert Bosch sagte einmal: “Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.”

Der Kunde ist König und Ihre Mitarbeiter?

Ehrlich gesagt, ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn mir der Chef eines Betriebes sagt „der Kunde ist König”.

In der Regel hat der Chef doch eher mäßigen bis keinen direkten Kundenkontakt. Noch mehr Kundenkontakt haben meistens die Mitarbeiter.

Warum betrachtet man es dann nicht einfach so: Die Firma ist sozusagen das Haus des Chefs.

Die Kunden sind in dieser Metapher natürlich der Gast, der sich wie Zuhause fühlen darf und sehr gut behandelt werden soll. Schließlich ist er ja Gast.

Aber wer macht dem Kunden die Türe auf, wenn der Chef nicht da ist? Natürlich die Familie die mit ihm in seinem Haus wohnt.

Nur wenn der Chef gut zu seiner Familie bzw. zu seinen Mitarbeitern ist, dann werden diese auch die Gäste, stellvertretend für ihn, mit einem Lächeln entsprechend gebührend empfangen.

Aus diesem Grund ist es doch auch so wichtig, dass Chefs die Firmenkultur und Ihre Mitarbeitersituation kontinuierlich verbessern.

Ihre Mitarbeiter sind i.d.R. die, die den meisten Kundenkontakt haben und so wie man in den Wald ruft, schallt es bekanntlich auch heraus.

Allgemein kann man also festhalten: Die Mitarbeiter der Firma sind das wertvollstes Gut.

Es ist bewiesen: Glückliche und gute Mitarbeiter behandeln die Kunden gut und zufriedene Kunden führen zwangsläufig zu zufriedenen Aktionären, so ist die Reihenfolge. Nicht anders rum!

Das Geheimnis von nachhaltiger Veränderung ist immer, dass Sie den Weg von Innen nach Außen durchläuft.

Ein paar Fakten über Mitarbeiter.

Das bringt uns auch zu der Frage: Was für Mitarbeitertypen gibt es eigentlich und woran erkennt man Sie?

Der Multimilliardär Ray Dalio hat in den 90er Jahren, als er sein Unternehmen Bridge Water gegründet hat, Quartettkarten mit seinen Mitarbeitern angefertigt.

Mit diesen Karten schaffte er Transparenz und wusste, welcher Mitarbeiter welche Fähigkeiten hat.

Aber fangen wir hier erstmal von vorne an. Es ist hilfreich Ihre Teammitglieder erstmal in die Kategorien A, B und C zu segmentieren um sich einen geeigneten Überblick verschaffen zu können:

Mitarbeiter-Kategorie A:

Der großartige Teamplayer. Ca. 5-20 % der Mitarbeiter einer durchschnittlichen Belegschaft sind hoch motivierte und engagierte Top-Performer.

Nach Dalio, dem Milliardenmanager, haben großartige Mitarbeiter sowohl einen ausgezeichneten Charakter, sowie exzellente Fähigkeiten.

Bei ihrem Charakter ist vor allem wichtig, dass sie sowohl ehrlich, als auch transparent mit dem Erreichen der Unternehmensziele umgehen. Ihre Fähigkeiten sollten es den Leute ebenfalls ermöglichen ihre Arbeit hervorragend zu erledigen.

Sie können davon ausgehen, dass es genau dieser Typ A Mitarbeiter ist, der gemäß dem Pareto-Prinzip den Karren, bzw. in dem Fall Ihr Team, sprichwörtlich zieht.

Führende Firmen oder Top-Vereine sind deshalb stets darum bemüht Typ A Mitarbeiter einzustellen.

Mitarbeiter-Kategorie B:

Der Durchschnitt, etwa. 60-80 % der Mitarbeiter einer durchschnittlichen Belegschaft eines Betriebes, ist der Typ B Mitarbeiter.

Diese Mitarbeiter haben entweder nicht die Ambition dazu, zu den Top-Performern zu gehören oder Sie haben einfach nicht die Fähigkeiten.

Auf der anderen Seite erledigen Typ B Mitarbeiter gewissenhaft Ihre ihnen aufgetragenen Arbeiten und können, wenn es hart auf hart kommt, auch mal mehr leisten.

Diese Mitarbeiter sind zwar keine Typ A Mitarbeiter, aber sie sind immerhin ein produktiver Bestandteil Ihres Teams.

Mitarbeiter-Kategorie C:

Der demotivierte Unterperformer ist unzufrieden und seine Leistungen sind unterdurchschnittlich. Ca. 10-20 % der Mitarbeiter in einem durchschnittlichen Betrieb ensprechen dem Typ C.

Studien zeigen ebenfalls, dass ca. 45%, also knapp die Hälfte dieser Mitarbeiter eine innere Kündigung schon ausgesprochen haben und sich nicht vorstellen können noch ein weiteres Jahr in ihrem Betrieb zu arbeiten. Der Typ C Mitarbeiter kostet Sie bares Geld.

Er demotiviert Ihre Typ A und Typ B Mitarbeiter und sorgt dafür, dass weniger Typ B Mitarbeiter zu A-Mitarbeitern aufsteigen bzw., dass Typ A Mitarbeiter zu Typ B Mitarbeitern oder sogar Typ B zu Typ C Mitarbeitern werden.

Typ C Mitarbeiter sollten sie unbedingt identifizieren und loswerden, denn sie torpedieren jede noch so erfolgsversprechende Idee und Maßnahme, die Sie in Ihrem Unternehmen einbringen werden.

 

Das was Sie verstehen sollten ist, dass A Mitarbeiter andere A Mitarbeiter einstellen, aber B Mitarbeiter werden auch C Mitarbeiter einstellen.

Es liegt jedenfalls in dem Interesse eines jedem Chefs möglichst viele Mitarbeiter der Kategorie A im Team zu halten bzw. möglichst viele Mitarbeiter der Kategorie C zu vermeiden.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Sie sorgen dafür dass mehr Mitarbeiter zu Typ A Mitarbeiten konvertieren in dem Sie eine Kultur aufbauen, die die besten Fähigkeiten der Mitarbeiter entfesselt oder Sie entfernen Ihre Typ C Mitarbeiter und stellen stattdessen Typ A Mitarbeiter ein.

Um die Kompetenzen der Firma besser zu monitoren eignenen sich diverse Software-Tools. An dieser Stelle sei auf die Feedbank-App verwiesen, die Sie unter www.feedbank.pro downloaden können.

Ein gescheiter Mann muss so gescheit sein, Leute anzustellen, die viel gescheiter sind als er.

John F. Kennedy.

Wie Sie gute Mitarbeiter finden und binden

Für den Fall, dass Sie neue Mitarbeiter einstellen, möchte ich Ihnen auch einen guten Rat geben.

Machen Sie sich selber keinen Druck mit der Einstellung neuer Mitarbeiter. Stellen Sie sicher, dass Sie für dieses Unterfangen ausreichend Zeit einplanen um den Bewerber kennen und einschätzen zu lernen.

Das Unternehmen „Google“, lädt Bewerber dreimal ein, bevor es sich dafür entscheidet jemanden einzustellen, also machen Sie sich klar: Der, den Sie einstellen, wird Sie zwar nicht definieren, aber er beeinflusst Sie und Ihren Erfolg zu einem nicht unerheblichen Teil.

Vielleicht sagen Sie ja jetzt: Gute Mitarbeiter einstellen mag ja schön und gut sein, allerdings wie kommt man an gute Mitarbeiter?

Nun im ersten Schritt gibt es natürlich viele Jobbörsen im Internet wie z.B. Stepstone oder Indeed. Wie Sie diese Portale nutzen, darauf möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, was ich Ihnen aber sagen kann ist, wie Sie grundsätzlich gute Mitarbeiter für sich gewinnen.

Gute Leute sind bekanntlich schwierig für sich zu bekommen, aber laut einer Studie des Bewerbungsportals Indeed werden 50% der Leute vom Typ A durch das Unternehmensleitbild überzeugt und 35% lassen sich vom Team und der Arbeitsatmosphäre überzeugen.

 

(Quelle: "http://www.stammplatz-kommunikation.de/wp-content/uploads/2016/11/")

Sie sehen das sind beides wieder Aspekte, welche auf das Thema Kultur, die eigenen Mitarbeiter und deren Beziehungen untereinander zurück zu führen sind.

Sie können Mitarbeiter zwar mit Geld dazu gewinnen bei Ihnen zu arbeiten, wirklich loyale Mitarbeiter werden aber von den Werten, die Ihre Firma vertritt überzeugt.

Vielen Dank.

Mit herzlichem Gruß,

Knut Vicktor

PS: Diesen und andere interessante Artikel finden Sie auch in der Feedbank-App unter www.feedbank.pro.

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