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Ich habe mich gefragt, wie der perfekte Entscheidungsprozess in nicht allzu ferner Zukunft in Unternehmen aussehen könnte.

Allgemein gilt ja: Ob eine Entscheidung gut oder schlecht ist, hängt immer vom Ziel ab.

Wenn Ihr Ziel ist 10 kg bis zum Ende des Jahres abzunehmen und Sie die Wahl haben ob Sie einen leckeren Donut mit Schokoladenfüllung essen wollen oder darauf verzichten, wäre die wahrscheinlich bessere Entscheidung auf diese Kalorienbombe zu verzichten.

Entscheidungen in Unternehmen sind anders

Wesentlich schwierig wird es im Unternehmensalltag, denn dort werden regelmäßig komplexere Entscheidungen getroffen.

Die Entscheidungen sind deshalb komplexer, weil Unternehmen sich in der Regel nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausrichten und die Konsequenzen von Entscheidungen, lassen sich oft kaum vorhersagen.

Das Manager zunehmend Schwierigkeiten mit dem Umgang der steigenden Komplexität in Unternehmen haben, deckt sich auch mit den Umfrageergebnissen des Online-Portals “Perspektive Mittelstand”. (http://www.perspektive-mittelstand.de/Studie-Komplexitaet-fuer-Fuehrungskraefte-groesste-Herausforderung/management-wissen/6547.html)

Aufgrund der steigenden Komplexität in der heutigen Welt ist es nur eine Frage der Zeit, bis einzelne Manager mit der Entwicklungsgeschwindigkeit nicht mehr Schritt halten können. 

Das fatale Problem was daraus resultiert sind zunehmende Fehlentscheidungen durch einzelne Manager aufgrund der intransparenten Komplexität.

Schwarmintelligenz als Maßnahme, kann das funktionieren?

Ja und nein. Im Gegensatz zu unternehmerischen Entscheidungen sind politische Entscheidungen häufig von demokratischen Gesichtspunkten geprägt. 

In diesem Zusammenhang wird also unabhängig von Kenntnis und Positionen jedem beteiligten ein Stimmrecht eingeräumt und die Mehrheit trifft so die Wahl ob eine Maßnahme durchgeführt wird oder nicht.

Der Publikumsjoker

Ein weiterer Anwendungsbereich, wo demokratische Entscheidungen zu tragen kommen ist der “Publikumsjoker” bei der berühmten Sendung “Wer wird Millionär”.

Dort kann man beobachten, wie das Publikum häufig einen Entscheidungsvorschlag vorbringt, welcher sehr häufig richtig ist.

Nicht umsonst, wird dieser Form der Abstimmung ja auch als “Joker” bezeichnet.

Wissenschaftlich bewiesen: Studien zeigen, z.b. die des Magazins “Spektrums” (https://www.spektrum.de/news/gemeinsam-sind-wir-schlauer/1123162), dass Schätzergebnisse im Durchschnitt häufig der Wahrheit sehr nahe kommen.

Gem. dem Magazin “Deutschlandfunk Kultur” (https://www.deutschlandfunkkultur.de/kollektive-intelligenz-wie-grosse-gruppen-entscheidungen.976.de.html?dram:article_id=362863) gibt es Untersuchungen die zeigen, dass gemeinschaftliche Schätzungen über das Gewicht von Tieren im Mittel das tatsächliche Gewicht nur um 0,1 Prozent verfehlt haben.

Also, wo ist das Problem bei demokratischen Abstimmungen?

Ein typisches Beispiel warum viele Manager befürchten, dass demokratische Abstimmungen im Unternehmen zu fatalen Ergebnissen führen können ist, dass die Beurteilungskriterien und Interessen der Mitarbeiter mit den Interessen des Unternehmens nicht übereinstimmen könnten.

Die befürchteten Folgen vieler Manager: Chaos, Anarchie und Meuterei.

Gemeinschaftliche Entscheidungen unter Berücksichtigung der Fachkenntnisse

Stellen Sie sich nun vor Sie sind der Manager eines Unternehmens und wüssten nicht genau ob Sie eine neue Marketing-Strategie ausprobieren sollen oder nicht.

Ihre Idee ist es eine Abstimmung unter den folgenden Vorraussetzungen durchzuführen:

1.) Sie haben die Unternehmensziele transparent kommuniziert

2.) Die Beteiligung an der Abstimmung ist freiwillig für jeden Mitarbeiter

3.) Die Gewichtung der einzelnen Stimmen basiert auf der Expertise der jeweiligen Mitarbeiter

Hier ein Beispiel: Was ich meine ist, dass Mitarbeiter die im Bereich Marketing arbeiten in diesem Fall ein höheres Stimmrecht haben, als Mitarbeiter im Bereich Vertrieb.

Vertriebsmitarbeiter haben wiederum ein höheres Stimmrecht als IT-Mitarbeiter.

Diese Gewichtung der Einzelstimmen ist in diesem Fall so gewählt, da es sich um eine Frage zum Thema Marketing handelt.

Bei einer Abstimmung über die Einführung eines neuen Betriebssystems hätten wiederum die Fachleute der IT-Fachabteilung eine höhere Stimmgewichtung als die Mitarbeiter im Marketing erhalten.

Bei dieser Entscheidungsfindung werden als Entscheidungen sowohl durch die Expertise der Fachpersonen getragen und gleichzeitig gibt es ein Stimmrecht für jeden interessierten, was es Ihnen ermöglichen würde auch die Schwarmintelligenz in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen und gleichzeitig ein Gefühl der Geschlossenheit herzustellen.

Die einfache Wahrheit ist, dass diese Form der Entscheidungsfindung ganz neue Möglichkeiten in einer stetig komplexer werdenden Welt ermöglichen könnten.

Was würden Sie denken, wie gut Ihre Entscheidungen auf dieser Basis wären?

Von der Theorie in die Praxis

Natürlich handelt es sich bei der geschilderten Methode um ein Gedankenexperiment, was sich über gewöhnliche Hand-Abstimmungen nur schwer Durchführen lässt. 

Bitte verstehen Sie mein Hauptanliegen nicht falsch, aber ich sehe die einzige Möglichkeit, eine solche Entscheidungsfindung Alltagstauglich zu machen darin, Algorithmen zu verwenden.

Netzwerke ermöglichen es uns schnell und einfach unsere Mitarbeiter für Abstimmungen zu vernetzen.

Bei der Auswertung können dann Alogrithmen genutzt werden, welche eine Stimmgewichtung auf Basis der einzelnen Fachkenntnisse berücksichtigen.

Diese Umsetzung bedeutet: Merriktokratisches Evaluierungssystem.

Was denken Sie darüber, lassen Sie es mich wissen?

Wie müsste ein solches System aus Ihrer Sicht aussehen?

Wenn Sie vor haben diesen Weg mit Ihrem Unternehmen zu gehen, ist Feedbank ein zuversichtlicher Partner an Ihrer Seite.

Ich freue mich über Ihr Feedback.

Vielen Dank,

Ihr Knut Vicktor

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